Tisch Kyoto von Poltrona Frau, klares Design und hochwertige Materialien.

Kyoto | Tischchen

Gianfranco Frattini

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CHF 8.390

Der Tisch Kyoto ist in den zwei Versionen in Buche und schwarz lackiert in der quadratischen Ausführung mit 102 cm Seitenmaß und 32 cm Höhe oder im Format 102 x50 cm, ebenfalls mit 32 cm Höhe verfügbar. Die Struktur der Platte und die Beine sind aus massivem extrahellem Buchenholz mit Einsätzen aus massivem „Canaletto“ Nussbaumholz oben auf den Stäben, die die Oberseite bilden. Die Holzlatten werden untereinander mit 45°-Einlegeelementen verbunden, die ein quadratisches Muster bilden. Abnehmbare kreuzförmige Beine, die nach Belieben positioniert werden können, sind in der schwarz lackierten Ausführung am Kopf rot lackiert. Es ist auch eine Mini-Kyoto-Version erhältlich, eine Nachbildung eines Teils der Tischplatte in Buche natur, die aus sechs ineinandergreifenden Modulen besteht.

Alle Oberflächen werden mit einem transparenten Schutzlack behandelt.

Das Poltrona Frau Logo und die Signatur des Architekten sind auf einer der Seiten der Beinstützen mit Laser eingraviert.

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Kyoto | Tischchen

Gianfranco Frattini
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Konzept und Design

Schlicht und raffiniert ist der vom Architekten und Designer Gianfranco Frattini entworfene Tisch Kyoto der perfekte Ausdruck des Zusammenspiels von gestalterischer Vision und meisterhafter Ausführung. Anfang der 1970er-Jahre besuchte Gianfranco Frattini während einer Reise nach Japan, auf der er die Arbeiten lokaler Meister studierte, gemeinsam mit dem Tischlermeister Pierluigi Ghianda die Handwerkswerkstätten von Kyoto.

 

Ghianda sollte später sein Freund und Mitarbeiter werden. Inspiriert von den dortigen Verarbeitungstechniken und der Ästhetik dieser Orte entwickelte der Designer die Holzverbindung, die dem gleichnamigen Tisch zugrunde liegt und 1974 in Produktion ging. Kyoto wurde von Anfang an zum Beispiel einer zurückhaltenden Ästhetik, die in bester Tradition des italienischen Designs meisterhafte Ideen mit ihrer makellosen Umsetzung verbindet.

 

Beim Tisch Kyoto wird das Konstruktionsprinzip selbst zum Objekt. Der Verzicht auf dekorative Elemente hebt die Schönheit des Ausgangsmaterials hervor und erfordert großes handwerkliches Können, höchste Sorgfalt bei der Ausführung sowie eine umfassende Kenntnis des Materials. Von Poltrona Frau unter vollständiger Wahrung des ursprünglichen Entwurfs neu aufgelegt, spiegelt Kyoto die Kompetenz und das Können einer neuen Generation von Handwerkern wider, die das reiche Erbe der italienischen Holzbearbeitung fortführen, und reiht sich neben Albero und Turner als Beispiel höchster Tischlerkunst ein. Kyoto ist Teil der ständigen Sammlung des Designmuseums der Triennale Milano.

gianfranco frattini
Designer:
Gianfranco Frattini

Gianfranco Frattini wurde am 15. Mai 1926 in Padua geboren. Er schloss sein Architekturstudium am Polytechnikum Mailand im Jahre 1953 ab und schloss sich Gio Pontis Studio an.  Bereits 1954 begann er, dank Ponti, mit Cesare Cassina zu arbeiten, der immer ein wichtiges Vorbild für ihn bleiben sollte.  Er war einer der Gründer von ADI und war mehrmals an der Verwaltung der Mailänder Triennale beteiligt. Er eröffnete sein eigenes Designstudio, zunächst mit Franco Bettonica, in der Via Lanzone, Mailand. Er arbeitete mit zahlreichen Unternehmen im Bereich des Möbel- und Lichtdesign einschließlich Bernini, Arteluce, Knoll und Artemide, für die er und Livio Castiglioni die „Boalum“ Stehlampe, ein wahres Meisterwerk und vor allem, eine Innovation in Bezug auf die Produktart entwarfen.

Frattinis Beziehung zu Pierluigi Ghianda, einem Tischler aus Bovisio Masciago, war auch extrem wichtig. Abgesehen vom menschlichen Aspekt, war diese Beziehung ein Beweis für seine Leidenschaft für eine enge Zusammenarbeit mit Handwerkern, stets auf die Qualität der Fertigung und die Design-Geschichten bedacht. Holz war zweifellos Frattins bevorzugtes Material. Einige seiner Innenarchitektur-Arbeiten, ein weiteres Berufsfeld, in dem Frattini ein bedeutendes Erbe hinterlassen hat, bildeten die Kulisse für einige von Mailands trendigsten gesellschaftlichen Treffpunkten in den frühen 1960er Jahren, vor allem der Stork Club und das St. Andrews Restaurant. Seine Entwürfe in Portofino, Capri und die Innenräume des Hilton Hotel in Tokio sind auch besonders einprägsam. Seine Arbeit wurde mehrmals beim Compasso d'Oro erwähnt, und er gewann auch Medaillen bei der Mailänder Triennale und Gran Premio Auszeichnungen. Das Domus Magazin veröffentlichte regelmäßig seine Arbeit.  Im Jahr 1988 widmete ihm Pier Carlo Santini eine wichtige Monographie.    Gianfranco Frattini starb in Mailand am 6. April 2004. Im Jahr 2007 schrieben Giuliana Gramigna und Federica Monetti Gianfranco Frattini: Architetto d'interni e Designer (Gianfranco Frattini: Innenarchitekt und Designer) für Franco Angeli. Seine Produkte werden in den ständigen Sammlungen der größten Design- und dekorativen Kunstmuseen der Welt gezeigt.

Bezüge und Finishlösungen

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01 kyoto small table 102x50 5659611
02 kyoto small table 102x102 5659613
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